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From Travelling School of Life

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Bildungsnetzwerke für selbstbestimmtes Lernen und erweiterte Horizonte

Text von Sabine Steldinger

Die Travelling School of Life ist ein weltweites Bildungsnetzwerk von Leuten, die ihr Wissen und ihre Ressourcen teilen möchten. Es soll Brücken schlagen für eine alternative Bildung außerhalb gewöhnlicher Wege wie Ausbildung, Schule und Uni.

Immer wieder begeben sich wissbegierige Leute, denen die Bildung in den üblichen Institutionen nicht zusagt, auf den langen Weg, ein “Bildungsnetzwerk” auf die Beine zu stellen. Bildungsnetzwerke sind Zusammenschlüsse von Einzelpersonen, Gruppen und Wohnprojekten/Gemeinschaften/Kommunen, die ihre Fähigkeiten und ihr Wissen an andere weitergeben wollen und ihrerseits neues Wissen und Fähigkeiten erlernen möchten. Die Bedingungen werden immer wieder möglichst individuell und unbürokratisch vereinbart. Die Leute stellen sich ihren Lehrplan selbst zusammen, nehmen Kontakt zu anderen auf, vereinbaren sich über das Lernen und Zusammenleben und reisen dann von Ort zu Ort, wo sie Kost und Logis bekommen. Das Ganze ist vorläufig europaweit und auf lange Sicht weltweit geplant. Es ist weder Tausch, Kaufen noch Schenken vorgeschrieben; Konsens ist, dass alle Angebote zumindest auf einem "Low Budget"-Niveau (= geringe finanzielle Mittel) und nicht finanziell gewinnbringend laufen sollen.

Offene Fragen sind dabei noch, wie eine dementsprechende selbstverwaltete Datenbank im Internet gestaltet werden muss, wie Menschen einbezogen werden können, denen kein Internet zur Verfügung steht. Das heißt wie eine größtmögliche Kommunikation unter den NutzerInnen ermöglicht werden kann. Es gibt keine zentrale Stelle, die Entscheidungen trifft und bestimmt, wer mitmachen darf und wer nicht.

Wie alle Initiativen, die nur mit viel Energie und Aufmerksamkeit von Menschen für Menschen funktionieren, unkommerziell sind und ehrenamtliches Engagement erfordern, ist der Aufbau schwierig und der Zulauf spärlich. Meist sind die Netzwerke regional beschränkt (z.B. “Alternative Bildungs-Initiative” ABI - Aus CONTRASTE Nr. 221 (Februar 2003)), waren durch einseitige Methodik geprägt (zb. nur Vorträge) oder durch den Geldbeutel begrenzt. Öfter tauchen sie in Verbindung mit Tauschringen oder der Nutzigem-Software (www.nutzigems.org) auf. Das weltweite Netzwerk funktioniert am besten, wenn ihr in eurem Freundeskreis, in eurem Bekannten- oder Verwandtenkreisen ebenfalls kleine Bildungsnetzwerke aufbaut und dann überlegt, welche von euren Themen und Möglichkeiten ihr Gästen aus der ganzen Welt anbieten wollt (als nützliches Software-tool siehe hier nach: www.nutzigems.org).

Bis Sommer 07 ist eine Werbeoffensive geplant, bei der mehr Teilnehmende gewonnen werden sollen. Im Sommer wird ein "Probelauf" initiiert: mit mehreren Einführungskursen und hoffentlich vielfältigen parallel laufenden Angeboten kann das Netzwerk erprobt werden! Zur Zeit ist die Datenbank und Netzwerkstruktur noch am Aufbau und Du bist eingeladen, Dich daran zu beteiligen. Deswegen versuchen wir die Organisationsprozesse über Mailinglisten, Internet sowie offene Treffen überschaubar zu gestalten.


Reisend lernen – Lernend reisen?

Ein altes Sprichwort sagt: "Reisen bildet". Denn beim Reisen begibst du dich in unbekannte Situationen, lernst viele Menschen kennen, entdeckst andere Lebensstile und neue Sichtweisen auf die Dinge. Wobei klar ist, dass mit "Reisen" nicht "Tourismus" sondern das respektvolle Einlassen auf die Umgebung gemeint ist. Um den Einstieg in diese Art des Lernens - durch direkten Kontakt in einem ungewohnten Umfeld - zu erleichtern, wird der gegenseitigen Beratung viel Raum durch Einführungskurse und durch Internetkommunikation gegeben.

Im Netzwerk der Travelling School of Life lernst du in und vom richtigen Leben - Lernen findet nicht getrennt vom Rest des Lebens statt sondern ist ins Leben integriert. Die erste Frage, die sich uns stellt, wenn wir über Bildung sprechen ist: Was ist das Ziel von "Bildung"? Denn das macht es aus, was überhaupt als Bildung verstanden wird. Wir haben ein schönes Zitat als Antwort gefunden:

"Denk an die Welt, in der du leben und arbeiten möchtest. Was brauchst du, um sie zu verwirklichen?" (Kropotkin)
"... und dann ziehe los und suche dir die Leute, die dir das beibringen können oder die Orte, wo du das lernen kannst, und die Bedingungen, die dich dabei unterstützen, es zu erlernen." (People from Tsolife)

Die Leute, die bisher an der Travelling School of Life beteiligt sind, wollen dazu beitragen, eine friedlichere und lebendige Welt zu verwirklichen, in der unser Planet vor Zerstörung bewahrt wird und sich die Lebewesen untereinander mit mehr Bewusstsein und Akzeptanz begegnen. Grundlegendend erscheint uns eine gesellschaftliche Entwicklung zu mehr Autonomie, Kooperation, Solidarität und Vertrauen. Die Aneignung dieser Eigenschaften und Fähigkeiten, die wir brauchen, um eine solche Welt aufzubauen, werden in traditionellen Bildungsplänen missachtet und im Alltag behindert. Die Leute werden stattdessen mit Wissen und normativen Wertvorstellungen abgefüllt, die realitätsfern und wenig authentisch sind. Dazu ein paar Zitate aus einem Text: "Bildung für nachhaltige Entwicklung "RÜCKBLICK IN IDEOLOGIEKRITISCHER ABSICHT von Erhard Meueler:

"Begriffe wie 'Nachhaltige Entwicklung' zeugen von einem schlechten Gewissen und sind sicherlich Ausdruck von Reue. Solche Formeln haben eine Aura von Sehnsucht nach einer besseren als der jetzt erlebbaren Welt. Sie werden aber politisch bewusst hergestellt und sind in Kenntnis der Bewegung des Systems und des tatsächlichen eigenen Unvermögens, eine 'nachhaltige Entwicklung' unter den skizzierten globalen Bedingungen zu erzielen, unaufrichtig. Sie haben lediglich einen PR-Zweck: 'Tue Gutes und rede darüber!'
[...] Ebenso sind Leitbegriffe wie 'Globales Lernen' (als Entgrenzung der niemals realisierbaren fundamentalistischen Formel 'Ganzheitliches Lernen'),'Eine-Welt-Pädagogik' - sogar von 'Nachhaltigem Lernen' schlechthin ist die Rede - hilflose Beschwörungsformeln. Sie vernebeln, verschleiern, nähren Illusionen.
[...] Die eigene Hilflosigkeit überrascht und lähmt, aber sie ist nicht total. Die politische Ohnmacht kann sich organisieren, aber wir müssen bis zum Sankt Nimmerleins- Tag warten, wenn wir dies von anderen erwarten."

Demgegenüber stellt die Travelling School of Life ein individuelles Lernen unterstützendes Netzwerk, das die Beteiligten selbst nach ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten weiterentwickeln und nutzen können. Was das konkret sein kann, muss immer wieder diskutiert werden und ist Gegenstand der allgemeinen Auseinandersetzung - aber entscheiden, was du persönlich machen willst, kannst du nur selbst! Dabei kann dein persönlicher Lehrplan ganz gewöhnliche und aber auch sehr extravagante Teile beinhalten, wenn du das für sinnvoll hälst; dein Lernweg ist selbstorganisiert und selbstverantwortlich. Rat und Unterstützung können dir andere Menschen im Netzwerk bieten.

Die Organisation des Netzwerkes basiert auf Vertrauen, Verantwortung und Transparenz. Wir bemühen uns um eine gewaltfreie, kommunikative Streitkultur und darum, Informationen allen zugänglich zu machen ("sharing"), freie Vereinbarungen ("cooperation"), Berücksichtigung der Gefühle ("awareness of emotion"). Lernende und Lehrende sind flexible Rollen. Alle können einmal Lehrende und ein anderes Mal Lernende sein. Deswegen gibt es bei Tsolife nur “Beteiligte” oder “Teilnehmende” ("Teilis" oder “Partis” von “Participants”).

Wie findet das Lernen statt?

"Der erste Leitgedanke vom Lehren ist, dass nichts gelehrt werden kann" (Sri Aurobindo)

Der organisatorische Rahmen (das Netzwerk) wird bewusst so entwickelt, dass er die Fähigkeiten zur freien Kooperation, Solidarität und Selbstverantwortlichkeit fördert und fordert. Das sind für uns wichtige Voraussetzungen für ein emanzipatorisches und effektives Lernen und Miteinander. Es gibt mehrere Gründe, warum nichts gelehrt werden kann.

Lernen ist eine Tätigkeit derdes Lernenden

Menschen wollen lernen, wenn du sie lässt. Niemand kann jemand anderen etwas ins Gehirn einspeichern wie in einen Computer. Du kannst Fähigkeiten und Wissen anbieten, aber derdie Lernende muss sie selbstmotiviert und freiwillig annehmen.

Lernen findet meistens ohne Planung und Curriculum statt

Menschen lernen (verstehen, erfahren) Dinge in dem Moment, wenn sie wichtig für sie sind. Und das ist von Person zu Person unterschiedlich.

Erst wenn du anwendest, was du lernen möchtest, hast du es wirklich verstanden

Erst wenn du anwendest, was du gelernt hast, verschaffst du dir ein tieferes Verständnis davon und Fehler werden dir bewusst. Wenn du dein Wissen an andere weitergeben möchtest, musst du alles noch einmal genau durchdenken und dir überlegen, wie du es für Neulinge überschaubar machst.

Deswegen haben wir drei Lernarten kurz formuliert.

...individuelle Lerninhalte werden gezielt selbst gesucht

Du begibst dich bewusst auf die Suche nach dem Lerninhalt, der dich interessiert und der Umgebung, die du dafür brauchst. Das Netzwerk der Travelling School of Life hilft dir, deine Pläne umzusetzen. Beispielsweise indem du dir Leute suchst, die Ähnliches lernen wollen und mit denen du dich beraten, zusammen reisen und lernen kannst. Oder indem du dir Orte suchst, wo Leute bestimmte Lernmodule zu dem Thema anbieten. Oder zu Treffen gehst, ein Treffen initiierst... etc.

...Lernen findet ungeplant im Alltag statt

Diese Art von Lernen passiert eher unbewusst im alltäglichen Umgang mit unterschiedlichen Menschen. Wenn wir uns dieses "beiläufige" Lernen bewusst machen, können wir es effekiver, sichtbarer und nützlicher machen. Die Anbietenden schaffen eine Lernumgebung, die dieses alltägliche Lernen beschleunigt. Die gegenseitige Beratung und die regelmäßigen Treffen von den am Netzwerk Beteiligten sollen dazu beitragen, auch alltägliches Lernen gemeinsam zu analysieren und zu reflektieren. Einige Bausteine dafür werden beim Einführungskurs erklärt (zb. das Lerntagebuch), doch dir sind keine Grenzen gesetzt, eigene Methoden zu finden und bekannt zu machen.

...Lernen findet statt, wenn du anwendest und weitergibst, was du gelernt hast

Mit der Bildungsvernetzung hast du Anbindung an viele andere Menschen, die auch deinen Angeboten aufgeschlossen gegenüberstehen. Damit hast du die Möglichkeit, dein Können zu überprüfen, zum Beispiel indem du es an andere weitergibst oder zusammen mit anderen ein Projekt dazu machst. Dabei kannst du dein Wissen vertiefen und es anderen zugänglich machen, die es ihrerseits auch wieder weiterentwickeln können... Freie Informationsweitergabe und -zugang ist ein wichtiger Bestandteil bei der Travelling School of Life.

Eine besondere Unterstützung sollten Kinder genießen können. Eine wichtige Basis dafür sind größere Menschenzusammenhänge, die im Alltag füreinander da sind und denen klar ist, dass sie Menschen helfen, die zur Wahrnehmung ihrer Möglichkeiten besondere Unterstützung benötigen. Das trifft auf nicht Lesen Könnende und “Behinderte” ebenfalls zu. Es ist selbstverständlich, dass innerhalb dieser Gruppen gewisse Fähigkeitenhierarchien abgebaut und überbrückt werden müssen, um das volle Potential dieser Vernetzungen zu begreifen, es zu voller Schönheit zu entfalten und allen Menschen freien Zugang zu Information zu verschaffen.

Selbstverwaltung Feedback und “virtual Community”

Neben der Datenbank existiert noch der wichtige Bestandteil einer "virtual community", deren Einzelmenschen sich vorallem über die Profile bekannt machen. Zum Community-Teil gehören beispielsweise auch Foren zum Diskutieren von Fragen, Problemen und Perspektiven. Da von Mensch zu Mensch Vereinbarungen getroffen werden, müssen einfach zu bedienende Funktionen zur Kontaktaufnahme (Emailformular), für Feedback (positivKritik und negativKritik-Listen) und für Verabredungen vorhanden sein.

Als zentraler Bestandteil der Selbstverwaltung im Bildungsnetzwerk muss es eine Form des Feedbacks, der Auseinandersetzung über die Vereinbarungen geben. Nur so können ausbeuterische Umtriebe und Vereinnahmungen sichtbar gemacht und diskutiert werden (oder auch einfach eine öffentliche Anerkennung und Dankbarkeit ausgedrückt werden). Denn wenn eine zentrale Instanz bewusst vermieden wird, ist zuerst die offene Auseinandersetzung das Entscheidende. Rausschmiss gibt es nicht, niemand kann einen Ausschluss beschließen. Im Extremfall wäre eine Sabotage der Site oder Mobbing/üble Nachrede/Gerüchtebildung wohl recht einfach, was auf keinen Fall gegen diese Form der Organisierung spricht, weil dafür jede Organisierung anfällig ist. Eine offene Diskussion scheint dafür noch am besten geeignet zu sein. Wenn sich Teilis schlecht behandelt fühlen, können sie weitere Meinungen einholten Streitpunkte bekannt machen und dadurch Lösungswege finden. Möglichweise führen vermehrte Beschwerden eben dazu, dass neue Interessierte es sich gründlich überlegen, ob sie mit dieser Person eine Vereinbarung eingehen wollen oder es bleiben lassen. Jedenfalls sind sie informiert und sich über mögliche Unannehmlichkeiten im Klaren. Es ist auch der Raum da, sich die Ansichten der “anderen Seite” schildern zu lassen. Möglicherweise gibt es Menschen, die mit bestimmten Bedingungen und Verhaltensweisen nicht klarkommen, während andere dies nicht stört – wie das oft bei Hierarchien der Fall ist. Einige leiden unter Hierarchien und wollen sie abbauen, andere betrachten sie als sinnvoll und ordnen sich gerne unter oder über. Was passiert, sollte Sache der persönlichen Vereinbarung sein.

Lernorte

Die Lernorte der Travelling School of Life sind unter anderem Ökodörfer, Gemeinschaftsprojekte, Einzelmenschen und Gruppen. Sie bieten eine große Palette für selbstorganisiertes Lernen: Raum, Material, Fähigkeiten, Wissen... Die Beteiligten sind Teil der wachsenden "Community", verstreut über ganz Europa (weltweit ist noch nicht in Aussicht) und lernen sich nach und nach kennen. Sie können sich treffen und zusammen reisen, lernen, arbeiten. Sie können in Gruppen reisen oder alleine.

Die Lernorte der Travelling School of Life sind Leute und Orte, die Raum und Bedingungen zum Lernen für die Beteiligten bereitstellen. Dazu gehört Unterkunft und Verpflegung genauso wie Wissensquellen in Form von Büchern und Internet, Leuten mit speziellen Fähigkeiten und Wissen, Workshops oder Projekten, bei denen "Learning by doing" möglich ist. Diese Ressourcen können von den Beteiligten nach individueller Vereinbarung genutzt werden, wobei die Kosten so gering wie möglich bleiben. Das ist wichtig, damit möglichst wenig Leute ausgeschlossen werden und auch finanziell schwächere Menschen mitwirken können.

Wir möchten existierende Ressourcen und Informationen durch Vernetzung, Datenbanken, selbstorganisierte Koordination und niedrige Kosten für alle zugänglich machen.

Geeignet sind Orte, in denen Menschen leben, deren alltägliche Lebensweise diesen Idealen schon näher kommt. Es gibt eine Menge alternativer Kommunen, Wohngemeinschaften und auch Einzelmenschen, die versuchen ökologischer, bewusster, gemeinschaftlicher usw. zu leben - hier und jetzt.


Offene Bildungsorte

Offene Orte ist eine Idee, die aus unterschiedlichen Richtungen immer wieder auftaucht. Es geht um Orte, die von einem bestimmten Personenkreis in unregelmäßigem Wechsel genutzt werden können, seine vorhandenen Ressourcen zusammen genutzt, instandgehalten und ausgebaut werden. Dazu müssen die organisatorischen Bedingungen für eine weitgehend unabhängige Nutzung des Ortes und eine größtmögliche Kommunikation der temporären Bewohnenden untereinander geschaffen werden. Den Leuten mit nomadischer Lebenweise ist es wichtig, nicht nur immer überall Gast zu sein, sondern auch Orte autonom nutzen zu können ohne vom Wohlwollen anderer abzuhängen.

Wer dort wohnt, geht eine Vereinbarung ein, die die "Verwaltung" des Ortes im weitesten Sinne betrifft. Dazu gehört beispielsweise, sich bei Ankunft darüber zu informieren, was die vorherigen BewohnerInnen über den Ort mitteilen, das Gebäude instand zu halten, Gebrauchsgegenstände zu reparieren oder zu ersetzen, weiter zu überlegen, wie das Haus noch BenutzerInnenfreundlicher, gemütlicher und barrierefreier werden kann, Holz zu hacken, Lebensmittel zu besorgen, die NachbarInnen zum Tee einladen... Diese Idee kombiniert die Arbeits- und Projekträume mit den Lebens- und Wohnräumen. Als Übergangsphase wäre denkbar, dass bestehende Gemeinschaften und Wohnprojekte beispielsweise eine Etage zum Offenen Raum umfunktionieren.


Kosten?

Bei der Travelling School of Life müssen alle immer wieder neu aushandeln, nach welchen Bedingungen Lernen stattfinden soll. Information ist in jedem Fall kostenlos und der Selbstkostenpreis für Material etc. ist pure Verhandlungssache. Das ist wichtig, damit möglichst wenig Leute ausgeschlossen werden und auch Menschen mit wenig Geld mitwirken können.

Sich “freiwillig” für oder gegen etwas zu entscheiden ist für viele Menschen unmöglich, weil problematische wirtschaftliche und persönliche Situationen die Handlungsmöglichkeiten extrem einschränken können. Deswegen wird Wert darauf gelegt, so wenig Geld wie möglich ins Spiel zu bringen und stattdessen Formen des Tauschens und Schenkens erprobt. Auch eine gemeinsame Solidaritätskasse ist angedacht.

Und los geht die Reise...

Du bist eingeladen, dich in der internationale InteressentInnen-Mailingliste einzutragen!


www.tsolife.org

www.umsonstnetzwerk.de.vu/tsolife

www.nutzigems.org


Links zu einem Text zum Diskussionspunkt: Bildung für die bessere Welt als Illusion? "Bildung für nachhaltige Entwicklung"

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