Tsolife/feedback deu
From Travelling School of Life
This text is an suggestion, not yet reality... we still have to discuss
Feedback geben – aber richtig!
Als zentraler Bestandteil der Selbstverwaltung im Bildungsnetzwerk muss es eine Form der Bewertung/Feedback über die Angebote geben. Nur so können ausbeuterische Umtriebe und Vereinnahmungen sichtbar gemacht, diskutiert und unterbunden werden (oder auche infach ein öffentliches dickes Lob und Dankbarkeit ausgedrückt werden).
Denn wenn eine zentrale Instanz bewusst vermieden wird, ist eine zuerst offene Auseinandersetzung und letztendlich das Prinzip der Nachfrage das Entscheidende. Rausschmiss gibt es nicht, niemand kann einen Ausschluss beschließen. Im Extremfall wäre eine Sabotage der Site oder Mobbing/üble Nachrede/Gerüchtebildung wohl recht einfach, was auf keinen Fall gegen diese Form der Organisierung spricht, weil dafür jede Organisierung anfällig ist und diese offene Diskussion dem noch am ehesten begegnen kann.
Wenn sich NutzerInnen schlecht behandelt fühlen, können weitere Meinungen eingeholt, diese Streitpunkte bekannt gemacht werden und dadurch Lösungswege gefunden werden. Möglichweise führen vermehrte Beschwerden eben dazu, dass es sich neue Interessierte es gründlich überlegen ob sie die Angebote nutzen wollen oder es bleiben lassen. Jedenfalls sind sie informiert und über mögliche Unanehmlichkeiten im Klaren, wenn sie sich dafür entscheiden, können gegebenenfalls mit demder AnbieterIN selbst über dieses Problem kommunizieren. Es ist auch der Raum da, sich die Ansichten von “andere Seite” schildern zu lassen.
Im Internet stelle ich mir das so vor:
Jede/r Anbieter von Modulen muss sich ein “Profil” einrichten, um ein Angebot in den Kalender eintragen zu können.In diesem Profil sind außer Projektbeschreibung, Kontaktdaten, Interessen, Wünschen und Besonderheiten auch zwei Links zu zwei forenartigen Internetseiten zu finden: eine Seite mit positiver Kritik und eine Seite mit negativer Kritik.
Diese Kritik-Seiten sind nicht veränderbar und chronologisch, d.h. dass die aktuellen Einträge immer ganz oben stehen. Dort kann mensch sich in einem Pop-up-Menü einstellen, ob ersie sich die letzten 1000 Einträge oder nur die letzten 25 anzeigen lassen möchte, zusätzlich wäre auch eine zeitliche Sortierung möglich (z.B. Einträge der letzten 2 Jahre).
Jede/r derdie eine Kritik dort angeben will, muss sich mit seinem NutzerInnen – Namen einloggen oder auf “Anonym” stellen können.
Um einen neuen Eintrag im Forum machen zu können, muss mensch einen kleinen Fragebogen ausfüllen, der ein paar wesentliche Punkte enthält, um ein besseres Gesamtbild von der Meinung zu erhalten. Jede Frage wird mit eigenen Worten in einem Antwortkästchen beantwortet (Multiple-Choice nimmt das Denken ab!). In diesem Formular gibt es dann unten ein Feld zum Eintragen für “sonstige Kritik”, in der Probleme oder Lobe genannt und begründet werden können, die vorher im Fragebogen noch nicht genannt wurden. Die Antworten im Fragebogen werden beim Eintrag mit angezeigt.
Zu jeden neuen Eintrag gibt es die Möglichkeit, Diskussionsbeiträge/Kommentare zu schreiben. Das ist dann die Stelle, an der die AnbieterINnen auf das Feedback reagieren können.
Damit die Leute auf die Bewertungen aufmerksam werden und sie auch als wichtiges Instrument der Selbstverwaltung begreifen, sollten sie bei den Profilen optisch hervorgehoben werden und ein Zähler sollte die Anzahl der bereits vorhanden Einträge anzeigen.
Zusätzlich muss beim Einführungskurs die Nutzung erklärt und die Notwendigkeit einer ehrlichen Kritik und Diskussion erläutert werden.

